Als Hans in den 80er Jahren zu unserer Fußballgemeinschaft stieß, wussten wir noch nicht, welche Bereicherung er für uns sein sollte. Er hat uns seitdem auf vielen Gebieten immer auf eine sehr unterhaltsame und charmante Art inspiriert, .herausgefordert, aber auch manchmal genervt. Wenn wir uns an ihn erinnern, so können wir eigentlich nur lustige Begebenheiten anführen:
Hans war ein ballverteilender Mittelfeldspieler mit sparsamer Laufleistung. Er kritisierte unser nachfolgendes intensives Duschen trocken mit “ tats es ned übertreibn!“
Nach dem Spiel war er ein lustiger, aber bei den themenübergreifenden Besprechungen auch ein herausfordernder Diskutant (dazu einige Beispiele):
— Seine Fußballidole Johan Cruyff und Maradona gingen ja noch, Kevin Kampl aber schon gar nicht.
— Literarisch wollte er uns für Knut Hamsun begeistern und scheiterte.
— Hans war ein sehr talentierter Porträtmaler. Einige von uns sind in der glücklichen Lage einen oder mehrere „Schweighardts“ zu besitzen. Besonders intensiv befasste er sich mit Julius Caesar. Ich glaube nur Hans wusste, wie er wirklich ausgesehen hatte.
— Musikalisch kam erst in den letzten Jahren sein Idol zum Vorschein, nämlich Bob Dylan. Hier gestattete er eigentlich keinen Widerspruch.

Unvergesslich war seine Vergesslichkeit nach dem Trainingslager in Platamonas. Von dort flog er praktisch ohne Gepäck wieder nach Hause.
So war Hans für uns ein Lieferant von vielen lustigen Begebenheiten, sei es verbal oder physisch. Auch wenn er in den letzten Jahren nicht mehr spielte, war er doch ein steter und willkommener Besucher unserer Nachsitzungen.
Wir werden ihn nicht vergessen, wir können dies auch gar nicht. Wir werden versuchen seine immer positive Stimmung und seine Toleranz weiter zu tragen.

Nachruf verfasst von Richard Öhlinger


















Attersee – Training August 2025

Am 6.August fand das traditionelle Training der U69 auf dem gepflegten Rasen der SV Weyregg statt. Bei schönem Wetter und angenehmer Temperatur waren 13 Aktive zum Training angereist.

Star des Trainingspieles war Elias, der noch nicht ganz 12jährige Sohn von Claudia. Im Team Grün wirbelte er durch die Reihen der Gegner und hatte großen Anteil an der 2:0 Führung seiner Mannschaft. In der 2.Halbzeit wechselte er das Team und mit seiner Hilfe drehte das Team Pink das Spiel noch zu einem gerechten 3:3. Anschließend konnten kühle 19° Wassertemperatur viele nicht vom erfrischenden Sprung in den Attersee abhalten.

Am Abend lud U69 – Chefstatistiker Toni zur Feier seines 70. Geburtstages in den Schöberingerhof am Miglberg ein. Kuchen und Schnaps wurden von Edith und Richard beigesteuert. Die U69 bedankt sich recht herzlich.

Wir, als langjährige Fußballweggefährten, kannten Adi als einen toleranten, hilfsbereiten und immer positiv gesinnten Menschen.

Adi war tolerant: Sein Lebensmotto lautete „leben und leben lassen“. Genau so verhielt er sich den Mitmenschen gegenüber. Er missionierte nicht, sondern war einfach Beispiel.

Adi war hilfsbereit: Unzählige Einsätze bei diversen Feiern wie z.B. als Griller oder als inoffizieller Platzwart am Unionsportfeld unterstrichen seine Selbstlosigkeit und seine stete Bereitschaft für die Gemeinschaft.

Adi war ein positiver und geselliger Mensch: Er hielt viel auf ein geselliges Beisammensein, das er auch aktiv mitbestimmte. Er schreckte auch vor dem Singen nicht zurück und war ein konditionell starker Tänzer. Beim Trinken ließ er uns nicht allein und half mit dem, was in seinem Geldstrumpf steckte.

Unvergesslich waren seine bündigen Kommentare wie „is eh kloar“, „was glaubst denn“ oder „hob i eh gsogt“. Legendär war auch der Aufruf an seine Mannschaft, der diese in Schrecken versetzte „gehts viri, i bin eh hinten“. Wenn Adi aus seinem ereignisreichen Leben erzählte, so waren das nicht irgendwelche Märchen, sondern kaum zu glaubende Tatsachen. Ich erinnere nur an eine Donauüberquerung im Monat Februar, die Adi hin und retour schwimmend bewältigte. Gott sei Dank hat er das überlebt. Wir sind dankbar, dass wir somit über 40 Jahre seine fußballerischen und auch privaten Freunde sein durften.

In Anlehnung an ein von Adi oft angestimmtes Lied möchten wir mit großem Bedauern festhalten: “ An so an Adi kriang ma nimma mit seinem Glanz und Schimmer“!!

Nachruf verfasst von Richard Öhlinger

XXVIII. Trainingslager Eger (Cheb), 29.5.-1.6.2025

Teilnehmer: Anton Eibelhuber, Ernst Eisner, Stefan Grillnberger, Sylvia Habli, Silke Leblhuber, Claudia Lew, Hans Lew, Gerhard Liftinger, Richard Öhlinger, Michael Orthacker, Monika Pratscher, Henry Pratscher, Isabella Schmidthaler, Regina Schmidtseder, Josef Söllinger, Andreas Zollner

Eger (Cheb) ist eine Stadt in der Region Karlsbad im äußersten Westen Tschechiens. Bekannt ist Eger auch dafür, dass hier der böhmische Feldherr Albrecht von Wallenstein während des Dreißigjährigen Krieges von kaisertreuen Offizieren ermordet wurde.

Die Anreise erfolgte über Budweis (schnelles Bier im Pivnice paluba), Pilsen und Marienbad, mit gewohntem Schienenersatzverkehr am Schluss. Unser Hotel Slavie lag im Zentrum der Stadt und zeichnete sich durch gutes Essen und vor allem durch ein reichhaltiges Frühstücksbuffet aus. Auch die angeschlossene Cocktailbar erwies sich als beliebter Treffpunkt unserer Gruppe.

Das Erreichen des rund einen Kilometer bergauf entfernten Kunstrasenplatzes wurde für einige ältere Spieler bereits zur echten Herausforderung.

Am Freitagvormittag erfolgte das traditionelle Aufeinandertreffen Alt gegen Jung.Die Youngsters gewannen glücklich 1:0, wobei die Oldies zahlreiche Chancen ungenützt ließen.

Am Nachmittag fuhren wir mit dem Zug nach Loket mit seiner malerisch gelegenen Altstadt und imposanten Burg. Nach einer kurzen Stadtbesichtigung trafen sich alle im Pivovar Svaty Florian (St. Florian – Brauerei) auf ein frisches Bier. Das Abendessen fand im Hotel U Bileho Kone (Weißes Ross) in einem schönen Ambiente und mit sehr, sehr netter Bedienung statt.

Am Samstagvormittag fuhren wir per Taxi nach Franzensbad, um das Fußballspiel zwischen der Heimmannschaft und Union Nove Sedlo zu besuchen. Bei schönem Wetter, Bier und köstlicher Klobasa sahen wir ein kampfbetontes Match, das die Gäste mit 4:3 gewannen. Zurück in Eger genossen wir das Mittagessen im Restaurant Hvezda (Stern), wo wir am Abend auch das Champions League Finale zwischen Paris Saint-Germain und Inter Mailand (5:0) im TV verfolgten.

Die Heimreise erfolgte wieder mit Schienenersatzverkehr zu Beginn und auch am Ende, wobei wir es Gerhard zu verdanken haben, dass wir in Pilsen unter großem Zeitdruck nicht in den falschen Zug gestiegen sind.

50 – Jahr – Feier

der Fußballgemeinschaft U69

Samstag,14.9.2024

Sportanlage der ASKÖ Blaue Elf

Es hätte ein großartiges Sportfest werden sollen, das fünfzigjährige Jubiläum unserer U69, mit Kleinfeldturnier, Torwandspiel etc. Sintflutartige Regenfälle, die in weiten Teilen Österreichs zu verheerenden Überflutungen führten, verhinderten die Durchführung der sportlichen Aktivitäten. So beschränkte sich unsere Feier auf eine Festveranstaltung in der Halle der Blauen Elf.

An die 60 Freunde, aktive und ehemalige SpielerInnen fanden sich trotz strömenden Regens ein, um das 50-jährige Bestehen unserer U69 zu feiern. U69 – Gründer Hans Lew hielt eine launige Ansprache über die manchmal holprigen sportlichen Anfänge ab 1974. U69 – Präsident Richard Öhlinger bedankte sich beim anwesenden Obmann der Union Babenberg, Thomas Hörmedinger, für die vielen schönen Jahre, die wir am Union Landessportfeld verbringen durften und beim Obmann der Blauen Elf, Peter Wöß, für die freundliche Aufnahme unserer U69. Er berichtete außerdem über die sportlichen Highlights der U69 in den letzten 30 Jahren, wie der Beitritt unserer Fußballdamen, die alljährliche Kürung der Spielerin bzw. des Spielers des Jahres und die seit 1995 durchgeführten 27 Trainingslager im Ausland. Obmann Peter Wöß hieß in seiner Ansprache unsere U69 willkommen und drückte seine Hoffnung auf gute Zusammenarbeit aus. Das anschließende gesellige Beisammensein mit aufgefrischten Erinnerungen an schöne Jahre mit der U69 dauerte bis spät in die Nacht.

Abschließend bedanken wir uns für die von unseren Freunden mitgebrachten Mehlspeisen, sowie bei Obmann Peter Wöß, Kassier Reinhard Bauer und ihrem Team von der Blauen Elf für das Arrangement der Halle und die Versorgung mit Speis und Trank.

Gründungsmitglieder der U69 v.l.n.r.: Fritz Mayrbäurl, Karl Aichberger, Gunter Em, Franz Strasser, Gerd Puchwein, Hans Lew, vorne Walter Edinger

Urgestein Adi Hötzendorfer beendete auf unserer Jubiläumsfeier mit 83! Jahren seine Fußballkarriere bei der U69. Jahrzehntelang kümmerte er sich um gute Platzverhältnisse auf seinem Union-Landessportfeld und unterhielt uns mit Anekdoten aus seiner Jugend. Adi, du wirst uns fehlen.

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Attersee – Training Juli 2024

Am 31. Juli traf sich unsere U69 bei herrlichem Wetter wiederum zum traditionellen Attersee – Training in Weyregg. Team Grün (Monika, Richard, Sepp, Hans) und Team Pink (Regina, Michael, Dusty, Gerhard) trennten sich mit einem hart umkämpften aber gerechten 2:2.

Nach einem erfrischenden Bad im Attersee luden Edith und Richard ins Katamaran zur feuchtfröhlichen Nachbesprechung ein.

XXVII. Trainingslager Znaim, 30.5.-2.6.2024

Teilnehmer: Gerald Durstmüller, Anton Eibelhuber, Ernst Eisner, Stefan Grillnberger, Sylvia Habli, Maria Hötzendorfer, Adi Hötzendorfer, Claudia Lew, Hans Lew, Gerhard Liftinger, Richard Öhlinger, Michael Orthacker, Matthias Palmetzhofer, Stefan Schlüsselbauer, Josef Söllinger, Andreas Zollner

Nicht mit der altgewohnten, gemütlichen Summerauerbahn über Budweis, sondern mit dem Railjet nach Wien-Meidling und anschließend durch das Weinviertel ging es zum diesjährigen Trainingslager in Tschechien. Ziel war Znaim (Znojmo), die alte königliche Residenz von Premysl Ottokar, deren historische Altstadt pittoresk auf einem Hügel über der Thaya thront.

Unser Hotel U Tri Jasanu (zu den 3 Eschen) lag malerisch in der Kellergasse Moudre Sklepy von Novy Saldorf, einem Vorort im Südwesten von Znaim. Der neue Kunstrasenplatz war nur ca. 100 Meter vom Hotel entfernt.

Vor dem ersten Training am Nachmittag besuchten wir einen Weinkeller in der Kellergasse, um auf ein Gelingen unseres Trainingslagers anzustoßen.

Am Freitag Vormittag fand das traditionelle Spiel Alt gegen Jung statt, das nach einem heißen Kampf 3:3 endete,wobei Richard in der letzten Minute den verdienten Ausgleich für die Alten mittels Strafstoß erzielte.

Am Nachmittag fuhren wir mit dem Zug nach Retz, wo wir den historischen Weinkeller unter der Stadt besichtigten. Anschließend besuchten wir den Windmühlenheurigen direkt unter einer der letzten betriebsfähigen Windmühlen in Österreich. Dabei konnten wir die herrliche Aussicht über das Retzer Land und die vorzügliche Heurigenjause genießen.

Das Rahmenprogramm am Samstag stand ganz im Zeichen des Fußballs. Nach einer kurzen Altstadtbesichtigung ging es zum Stadion, um das Match SC Znojmo gegen Frydlant zu sehen, ein Spiel der Mährisch-Schlesischen Liga (3.Tschechische Liga). Der SC Znojmo hatte einige schwarze Ballkünstler in seinen Reihen, dominierte das Spiel und siegte klar mit 3:0.

Nach einem kurzen Abendessen im Gasthaus „h0Zpoda“ folgte der nächste sportliche Höhepunkt: das TV-Champions-League-Finale zwischen Real Madrid und Borussia Dortmund (2:0), das wir im Restaurant Tusto sehen konnten.

Das Abschlusstraining am Sonntag litt schon sehr unter den Strapazen der vergangenen Tage. Müde traten wir die Heimreise mit dem Zug an, bei der wir ein sichtlich gelungenes Trainingslager nochmals Revue passieren lassen konnten.