XXII. Trainingslager Jindřichův Hradec 6.4.-9.4.2017

Teilnehmende: Klaus Anderwald, Hans Angeli, Anton Eibelhuber, Ernst Eisner, Claudia Fischer, Stefan Grillnberger, Sylvia Habli, Karl Habli, Maria Hötzendorfer, Adi Hötzendorfer, Kerstin Kammerstätter, Silke Leblhuber, Claudia Lew, Hans Lew, Gerhard Liftinger, Richard Öhlinger, Michael Orthacker, Stefan Schlüsselbauer, Regina Schmidtseder, Hans Schweighardt, Sepp Söllinger.

Die An – und Abreise erfolgte, wie die letzten Jahre, mit der Bahn und dem mittlerweile traditionellen Schienenersatzverkehr mittels Bus.

Unterkunft: Die Unterkunft war im Zentrum direkt neben dem Schloss. Das Hotel Bila Pani hat eine wundervolle Lage und ist einwandfrei ausgestattet. Genauso gut war die Verpflegung. Die Stadt und das Hotel sind eine allgemeine Reiseempfehlung wert.

Das Kulturprogramm erstreckte sich über zwei Tage. Am Freitag besuchten wir die wunderschöne und sehenswerte Stadt Třeboň. Geplant wäre eine Radtour in das nahe gelegene Třeboňsko sowie der Besuch der berühmten Gruft der Schwarzenbergs gewesen. Leider ließ das Wetter diese Aktivitäten nicht zu. Somit besichtigten wir nur kurz die Stadt, die Brauerei wurde länger besichtigt.

Der zweite Tag stand im Zeichen der Stadt Jindřichův Hradec. Die Stadt mit ihrer Burg im Zentrum gehört zu den malerischsten und schönsten Orten Südböhmens. Außerdem wurde hier angeblich der Absinth erfunden und der 15. Längengrad verläuft durch die Stadt (unser Trainingsplatz lag beinahe auf diesem Längengrad).

Die Abende haben wir im Pub Zlata Husa in der Fußgängerzone ausklingen lassen, welches ebenso eine Empfehlung wert ist.

Sportliches: Der einwandfreie Kunstrasenplatz war nur 10 Minuten zu Fuß vom Hotel entfernt. Direkt neben dem Platz gab es eine kleine Kantine zur Stärkung nach dem Spiel. Leider konnten wir nicht auf die gewohnten Metertore (Hupalgoi) spielen, wir mussten Kleinfeldtore hinlegen und umdrehen.

Das traditionelle Alt vs Jung war heuer etwas Besonderes. Eine 16 Jahre andauernde Durststrecke der Alten wurde beendet. Diese scheuten keine Mühen und Kosten für diesen Sieg. Obwohl sie, wie jedes Jahr, um einen Spieler mehr waren, ließen die Alten für nur dieses Spiel Hans Angeli einfliegen. Wieviel sie dem sehr starken Allrounder bezahlten, ist bis heute ein Geheimnis. Auf Seiten der Jungen war ein wahrscheinlich entscheidender Ausfall zu beklagen. Der beste Stürmer, Stefan, konnte leider nicht mitspielen. Er zog sich am Tag davor eine Verletzung zu. Auch andere Leistungsträger der Jungen konnten auf Grund von Verletzungen ihr normales Niveau nicht erreichen.

Dennoch gingen die Jungen durch Stefan Grillnberger und die groß aufspielende Silke rasch 3:0 in Führung. Heftig gestritten wurde dabei um das 3.Tor, von dem dia Alten behaupteten, dass es nie erzielt wurde. In diesem Psychokrieg wurden sogar die Zuschauer mit einbezogen und das nervenaufreibende Spiel wäre einzelnen Spielern beinahe zu viel geworden.

Doch Karl ließ das alles kalt. Er lief zur Höchstform auf und netzte auf Seiten der Alten sage und schreibe fünf Mal ein (alle Tore der Alten)! Obwohl die Jungen bis zum Schluss aufopferungsvoll und vorbildlich kämpften, konnten sie die Niederlage nicht mehr verhindern. Die Verteidigung der Alten war knochenhart und ließ in der zweiten Hälfte kein Tor mehr zu.

Erwähnt werden soll die unglaublich starke Leistung von Karl sowie die ebenso starke Leistung der mitspielenden Damen (Claudia, Regina, Silke und Sylvia), die geschlossen bei den Jungen spielten.

Am Abreisetag wurde noch ein Spiel der tschechischen Kreisliga zwischen dem FK Jindřichův Hradec 1910 und dem FK Rašelina Soběslav angesehen. Das Spiel verlor der Gastgeber nur knapp. Die schöne Anlage und das tolle Spiel hatten leider einen Schönheitsfehler, es gab kein Bier auf dem Platz zu kaufen!

Text: Michael Orthacker

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